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Ihre direkten Ansprechpartner für Celluloseprodukte sind:

Dr. Ulrich Dembeck (Projektleiter) und Dr. Dieter Obert (Projektleiter)

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Lintersaufbereitung PDF Drucken
Gereinigte Baumwoll-Linters ist neben Holzzellstoff die größte und wichtigste Quelle für Chemie-Alpha-Cellulose. Verglichen mit Holzzellstoff bietet Linters entscheidende Vorteile wie höhere Reinheit, höhere Viskosität, höheren Weißgrad und geringeren Anteil an Hemicellulosen. Diese Eigenschaften machen gereinigte Linters zum idealen Celluloserohstoff, wenn hochqualitative Produkte wie Vliese, Gaze, Banknotenpapier, Nitrocellulose und Celluloseether hergestellt werden sollen.

Rohlinters, die in der Baumwollfaserindustrie als Nebenprodukt anfallen, werden durch mechanische Reinigung, Beuche mit Natronlauge und Bleiche aufgearbeitet. Hierdurch werden mechanische Verunreinigungen, Wachse und Fette entfernt und die Faser aufgehellt, wobei immer darauf zu achten ist, dass die chemische Reaktivität der Faser erhalten bleibt.

Seit vielen Jahrzehnten arbeitet MEISSNER auf dem Gebiet der Rohlintersaufbereitung und hat erfolgreich einen eigenen Prozess zur Herstellung von hochqualitativer Chemiecellulose entwickelt, die ein ideales Rohmaterial zur Herstellung von Nitrocellulose, Celluloseacetat, Viskose und Celluloseethern wie CMC, MC, HEC, HEMC, HPMC und HPC ist.

Durch das optimierte Prozessdesign wird der Verbrauch an Frischwasser und Chemikalien wie Natronlauge, Bleichmittel und Additiven sowie die Abwassermenge mittels Gegenstrom-Kreislaufführung des Prozesswassers bei gleichzeitiger Steigerung der Produktqualität auf ein Minimum reduziert.

Der von MEISSNER angebotene Prozess stellt daher das derzeit modernste Verfahren zur Lintersaufbereitung dar.